Tierkrankenversicherungen mit OP-Versicherung für Hunde & Katzen
Welche Tier-Krankenversicherungen 100 % für Operationen leisten – und warum eine reine OP-Versicherung für Hunde oft der Kompromiss am falschen Ende ist.
- Leistungsstarke Tierkrankenversicherungen inklusive OP-Versicherung Hund
- Diese Tier-Krankenversicherungen leisten zu 100 % für Katzen- und Hunde-OPs
- Deshalb reichen die Leistungen einer Tier-OP-Versicherung nicht aus
5 Hunde-Krankenversicherungen, die zu 100 % für Hunde-OPs leisten
5 Katzen-Krankenversicherungen, die zu 100 % für Katzen-OPs leisten
OP-Versicherungen für Hunde – der Kompromiss am falschen Ende
Oft realisieren Tierhalter erst nach der Anschaffung ihres Tieres, dass die Tierhaltung zeitaufwendig und kostspielig ist. Der Hund braucht Futter, einen warmen Platz zum Schlafen und weiteres Equipment. Hinzu kommen die Beiträge für Tierversicherungen.
Hier gehen besonders Hundebesitzer oft einen falschen Kompromiss ein: Sie schließen statt einer leistungsstarken Hundekrankenversicherung – die sowohl für Tier-Operationen, Tier-Behandlungen und Vorsorge leistet – nur eine OP-Versicherung Hund ab. Der weit verbreitete Glaube ist, man könne so den größten Teil der tiermedizinischen Kosten decken. Doch Vorsicht: Wenn das Tier eine chronische Krankheit entwickelt, etwa Diabetes oder eine Niereninsuffizienz, kann das zu monatlichen Kosten zwischen 50 € und 200 € führen.
4 Grenzen einer OP-Versicherung für Hunde
Eine reine Hunde-OP-Versicherung leistet, wie der Name schon sagt, nur für Kosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Operation eines Tieres stehen. Für diese Bereiche leistet eine OP-Versicherung für Hunde und Katzen nicht:
- Diagnostische Maßnahmen, um die Krankheit eindeutig zu diagnostizieren. Oft sind mehrere Tierarztbesuche und Untersuchungen notwendig.
- Vorsorge-Maßnahmen wie Impfungen, Wurmkuren, Prophylaxe – um Krankheiten vorzubeugen.
- Chronische Krankheiten wie Diabetes oder Niereninsuffizienz, die nicht mit einem chirurgischen Eingriff behandelt werden können.
- Nachbehandlungen, die nach einer Operation notwendig sind, z. B. Physiotherapie, um die Mobilität wiederherzustellen.
Chronische Tierkrankheiten, die nicht mit einer Operation geheilt werden können
Tiere können im Laufe ihres Lebens viele chronische Erkrankungen entwickeln, die nicht mit einer Tier-OP behandelt werden können. Diese Krankheiten führen speziell in der Diagnosephase zu hohen Kosten und machen häufige Tierarztbesuche notwendig.
Überwachung des Blutzuckerspiegels, Insulin-Injektionen und spezielle Ernährung.
Speziell bei älteren Tieren – Medikamente, Infusionen und spezielle Diäten.
Gräser-, Pollen-, Hausstaub-, Futtermittelallergie: Allergietest, Immuntherapie, spezielles Futter.
Speziell bei älteren Hunden – lebenslange Hormonersatztherapie. Diagnose oft kostenintensiv.
Viele Tier-Operationen führen zu einer anschließenden Behandlung
Die Behandlung eines Hundes (oder einer Katze) endet meistens nicht mit der erfolgreichen Operation. Das operierte Tier muss weiter untersucht und bei der Genesung begleitet werden. Auch hier haben Tier-OP-Versicherungen ihre Grenzen: Sie leisten entweder gar nicht oder nur begrenzt für nachgelagerte Behandlungen oder Untersuchungen.
So führen Operationen an Knochen oder Gelenken oft zu einer nachgelagerten Physiotherapie, um die Beweglichkeit wiederherzustellen – die kann mehrere Wochen oder Monate dauern. Operationen am Magen oder Verdauungstrakt machen vorübergehende oder lebenslange Diäten bzw. die Einnahme von Medikamenten notwendig.